Nach einem leckeren Frühstück fahren wir gleich frühmorgens im klimatisierten Kleinbus an den nahen Golf von Biskaya, auf Baskisch "Bizkaiko Golkoa" genannt.
Wir machen eine Kaffepause in dem mittelalterlichen Städtchen Sauveterre-de-Béarn. Wir nehmen uns etwas Zeit und genießen Sie den Panoramablick auf den Fluss Oloron mit seinen grünen Ufern, den Turm Monréal, den Glockenturm der Kirche Saint-André und die Festungsmauern von Sauveterre-de-Béarn. Von der Kirchenterrasse aus genießen wir den Blick auf eine sattgrüne Landschaft, die im Hintergrund von der Pyrenäenkette überragt wird.
Wir setzen unsere Reise fort in die kleine Hafenstadt Saint Jean de Luz.
Saint-Jean-de-Luz war ursprünglich ein bescheidenes Dorf in den Dünen, an der Mündung des Flusses Nivelle.
Im 15. Jahrhundert erkundeten baskische Fischer aus Saint-Jean-de-Luz als Erste die Grand Banks vor Neufundland auf der Suche nach Kabeljau und Walen. Der Kabeljaufang trug zusammen mit dem Walfang maßgeblich zum Wohlstand der Stadt bei. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert wurde Saint-Jean-de-Luz zu einem Zufluchtsort für Freibeuter, die im Auftrag des französischen Königs Schiffe im Atlantik kaperten.
Seinen Höhepunkt erlebte Saint-Jean-de-Luz am 9. Juni 1660, als Ludwig XIV dort Marie-Thérèse von Österreich, die Infantin von Spanien, heiratete. Der König residierte im Haus Lohobiagaénéa, die Infantin im Haus Joanoenia , dem heutigen "Haus der Infantin". Die Tür der Kirche San Giovanni Battista , durch die das Königspaar beim Verlassen der Kirche schritt, wurde drei Jahre nach der Zeremonie zugemauert.
Wir besuchen den Hafen und die Altstadt und flanieren auf diesen geschichtsträchtigen Spuren.
Wir essen in einem typisch baskischen Restaurant in Saint-Jean-de-Luz und genießen die besondere baskische Küche.
Die Küche des Baskenlandes mit ihren Farben, Gerüchen und Geschmacksnoten ist vielfältig. Die Basken sind stolz auf ihre regionalen Produkte und die traditionellen Rezepte. Die geographische Lage zwischen Pyrenäen, dem Ozean und der Nähe zu Spanien hat die Küche des Baskenlandes geprägt. Sie ist bodenständig, authentisch und mit einem leichten Hauch Spanien. Piment d’Espelette, das scharfe französische Chilli, begleitet viele baskische Spezialitäten. Als Dessert darf der Gâteau Basque, ein traditioneller baskischer Kuchen nicht fehlen. Entweder natur, mit Crème oder mit schwarzen Kirschen aus Itxassou gefüllt.
Nach dem Essen flanieren wir auf den geschichtsträchtigen Spuren durch den Hafen und die Altstadt.
Besonderer Abschluss des Besuchs von Saint-Jean-de-Luz ist die Verkostung ganz besonderer Weine, begleitet von ausgewählten Pintxos.
In der Weinkellerei in Socoa in der Bucht von Saint-Jean-de-Luz nutzt der Winzer Emmanuel Poirmeur die Kraft des Ozeans, um einen ganz besonderen Tropfen herzustellen. Unter Wasser in ca. 15 Metern Tiefe entwickelt sich Wein anders: Druck verändert die Gärung, thermische Stabilität verfeinert die Balance, und Strömungen beeinflussen die Autolyse der Hefe. Diese kombinierten Phänomene bringen Weiß-, Rosé- und Rotweine mit unerwarteten Noten hervor – raffinierter und nuancierter. Weine in denen das Meer seine Handschrift hinterlässt.
Am frühen Abend fahren wir ins Château Lestéous zurück und beenden den Tag mit leckerem baskischen Käse und baskischem Schinken, gutem Wein aus dem Baskenland und Geprächen über Gott und die Welt.
• Ausgiebiges Frühstück mit lokalen Produkten und frischen Eiern unserer Bio-Hühner
• Fahrt im klimatisierten Kleinbus über Sauveterre de Béarn an den Golf von Biskaya
• Besuch der geschichtsträchtigen Hafenstadt Saint-Jean-de-Luz
• Mittagessen in einem typischen baskischen Reaturant (Getränke werden separat von unseren Gästen bezahlt)
• Spaziergang durch die Altstadt
• Weinverkostung von besonderem Wein aus dem Meer, begleitet von leckeren Pintxos
• Rückfahrt zum Château
• Ausklang des Tages bei gutem baskischen Käse und Schinken, Wein aus dem Baskenland und guten Gesprächen in kleiner Runde